Im Workshop UNBIAS drehte sich alles um Fake, Fakten und die kleinen Denkfehler, die uns online ständig begleiten. Denn egal ob auf TikTok, Instagram oder YouTube: Unser Gehirn liebt Abkürzungen – sogenannte Biases (Verzerrungen). Die können aber dazu führen, dass wir Infos ungeprüft glauben oder nur das sehen, was unsere Meinung bestätigt.
Anhand spannender Beispiele wie den „Med‑Fluencern“ bat Brigitte Naderer, Kommunikationswissenschafterin und Senior Researcherin der MedUni Wien, die Jugendlichen genauer hinzuschauen: Weißer Kittel, Stethoskop und ein „Dr.“ im Namen – klingt seriös, muss es aber nicht sein. „Experte“ ist kein geschützter Begriff! Im Workshop zeigte sie, woran man verlässliche Inhalte erkennt und wie leicht wir durch Likes, vermeintliche Mehrheitsmeinungen oder Trends beeinflusst werden.
UNBIAS macht stark für einen bewussten Umgang mit (sozialen) Medien, schärft den Blick für Manipulation und hilft, Desinformation, Verschwörungsmythen und Extremismus früh zu durchschauen. Auf ‚Pause‘ drücken, nachdenken, selbst entscheiden – genau das ist Medienkompetenz 2026.

